| 26.Dariusz |
06.09.11 - 23:08 Uhr |
Sitze gerade nach einem angenehmen Saunaabend noch in der Phoenix in Köln und schreibe diesen Beitrag.
Es gibt nur wenige Saunen in Deutschland, die sich mit dieser messen können. Deutsche Eiche, Stargayte, Atlantis, Vulcan oder Aquarium gehören dazu.
Die Phoenix ist ein guter Beweis dafür, dass sich soziales Engagement und wirtschaftlicher Profit nicht beißen müssen. Heute war zum Beispiel Barbeque des Kölner schwul-lesbischen Projekts "anyway" angesagt. Für kleines Geld (5 €) konnte man vom Grill essen, soviel man wollte (oder konnte). Betreut wurde das ganze von den Mitgliedern von anyway.
Das Personal am Tresen (egal, ob Stammpersonal oder ayway-Helfer) sind so freundlich wie sonst in kaum einer anderen Sauna. Und das auch zu Gästen, die wie ich lediglich alle 3-4 Jahre mal hier auftauchen.
Die Aufgüsse waren ebenfalls professionell gemacht und die Sauberkeit in allen Bereichen kann absolut nicht bemängelt werden.
Das Publikum ist an Dienstagen wie heute etwas jünger, was an der Preispolitik liegt: am Twinks-Dienstag haben unter 27-Jährige einen besonderen, jugendfreundlichen Tarif.
Von Rauchern ausserhalb der Raucherlounge oder des Terrassenbereiches habe ich nichts gesehen. Große Schilder weisen aber auch in der gesamten Sauna auf die Nichtraucherzonen hin.
Was kritisiert werden kann:
1. der Dampfsaunabereich könnte tatsächlich etwas optimiert werden.
2. Da sich das TV-Gerät in der Raucher-Lounge befindet, muss man sich auch als Nichtraucher in den verqualmten Bereich begeben, wenn man mal die Nachrichten, das Wetter oder zur Entspannung auch mal einen Spielfilm ansehen möchte.
Die Massagen sind professionell und absolut empfehlenswert. Auch hier gilt: so etwas sucht man in anderen deutschen Saunen vergebens.
Alles in allem eine Sauna, deren Besuch nur empfohlen werden kann. Wir kommen auf jeden Fall wieder, wenn es uns wieder mal nach Köln verschlägt.
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